Energieeinsparung: Abschaltung Laternen

von | 9 Nov 2022 | Externe Links, Neuigkeiten

Vor dem Hintergrund der prognostizierten Energieknappheit hat der Rat der Blütenstadt Leichlingen in seiner letzten Sitzung am 29. September die Stadtverwaltung beauftragt, nach Möglichkeit jede zweite Straßenbeleuchtung in Leichlingen abzuschalten.

Das Tiefbauamt hat umgehend ein Konzept entwickelt, welches Mitte Oktober 2022 der BELKAW zur Umsetzung übergeben wurde. Das Konzept sieht vor, jede zweite Straßenbeleuchtung abzuschalten. In Abstimmung mit dem Ordnungsamt werden besondere Bereiche von dieser Vorgabe ausgenommen.

Beispielsweise bleiben das Bahnhofsumfeld, die beiden Busbahnhöfe Witzhelden und Leichlingen sowie das Umfeld von Schulen weitgehend beleuchtet. Auch Schulwege und die wichtigsten innerstädtischen Wegebeziehungen sind kaum von der Abschaltung betroffen. Aus Sicht der Verkehrssicherheit sind Straßenkreuzungen und Fußgängerüberwege gleichfalls weitgehend ausgenommen worden.

„Eine gesetzliche Pflicht zur Straßenbeleuchtung besteht in NRW für Kommunen nicht. Aufgrund der Verkehrssicherheit wird empfohlen, die Beleuchtung in Abschnitten mit besonderer Gefährdung auch nachts zu betreiben. Die Entscheidung liegt letztendlich im Ermessen der Kommune“, erläutert Fachbereichsleiter Tycho Kopperschmidt.

„Bei der Entscheidung der abzuschaltenden Straßenlaternen in Leichlingen wurden neben Gefährdungsbereiche weitere Aspekte berücksichtigt. Beispielsweise ist eine wechselnde Abschaltung jeder zweiten Beleuchtung an den Überlandstraßen, bei denen mit höherer Geschwindigkeit gefahren wird, nicht sinnvoll. Das menschliche Auge kann sich bei schnellem Wechsel der Helligkeit nicht anpassen, so dass dies zu Sichtproblemen führen kann. Auf längeren Wegeabschnitten außerhalb von Bebauungen werden daher die Beleuchtungsmasten auf längere Streckenabschnitte abgestellt“, führt Kopperschmidt weiter aus.

Insgesamt werden im Leichlinger Stadtgebiet von 2.709 Straßenlaternen sukzessive 1.399 Leuchten abgestellt. Die Abschaltung kann aus technischen Gründen nicht automatisch oder zentral erfolgen. Stattdessen muss bei jeder einzelnen Leuchte manuell die Sicherung herausgenommen werden.

Die Kosten zur Abschaltung belaufen sich je Beleuchtungsmast auf ca. 27 Euro, so dass die Stadtverwaltung mit Kosten in Höhe von gut 38.000 Euro rechnet. Jede nicht eingeschaltete Leuchte spart im Jahr 224 kWh Energie. Durch die Umsetzung kann der Jahresverbrauch für die öffentliche Straßenbeleuchtung von ca. 650.000 kWh im Jahr halbiert werden.

Die Masten, die abgeschaltet werden sollen, können im Plan (rot dargestellt) eingesehen werden. Vor Ort sind die von der Abschaltung betroffenen Beleuchtungsmasten durch eine rote Banderole markiert.

Die Arbeiten zum Abschalten werden durch die BELKAW ausgeführt und beginnen ab Montag, 7. November, voraussichtlich im westlichen Stadtgebiet. Es wird erwartet, dass in ca. 6 bis 7 Wochen alle 1.399 markierte Leuchten abgeschaltet sind.

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