Gedenkveranstaltung der Stadt Leichlingen zum 5. Jahrestag der Flutkatastrophe und Einweihung eines Flutleuchtturm des Wupperbogen e.V.
Am 15. Juli 2026 erinnerte die Stadt Leichlingen gemeinsam mit zahlreichen Bürgerinnen und Bürgern an die Flutkatastrophe vom Juli 2021. Fünf Jahre nach den dramatischen Ereignissen wurde in einer würdevollen Gedenkveranstaltung der Menschen gedacht, deren Leben sich in jener Nacht für immer veränderte.
Die Veranstaltung begann an der Henley-Brücke, wo der Flutleuchtturm des Wupperbogen e.V. feierlich eingeweiht wurde. Gemeinsam enthüllten Bürgermeister Maurice Winter und Elke Plage des Wupperbogen e.V. das Erinnerungszeichen. Der Flutleuchtturm steht als Symbol für Hoffnung, Zusammenhalt und Menschlichkeit. Er erinnert an die unzähligen Helferinnen und Helfer, die in den Tagen und Monaten nach der Flut selbstlos Unterstützung geleistet haben, und an die starken Verbindungen, die aus dieser schweren Zeit entstanden sind.
Im Anschluss führte die Gedenkveranstaltung zur Marly-Brücke. Dort enthüllte die Maurice Winter ein besonderes Erinnerungsdenkmal: die Uhr, die während der Flutnacht bei 00:16 Uhr stehen geblieben war. Sie wurde bewusst als Mahnmal erhalten und erinnert an den Moment, in dem die Naturgewalten das Leben vieler Menschen innerhalb weniger Minuten grundlegend veränderten.
Die Gedenkveranstaltung machte deutlich, dass die Flutkatastrophe auch fünf Jahre später tief im Bewusstsein der Menschen verankert ist. Das gemeinsame Erinnern verbindet Generationen und zeigt, dass Zusammenhalt und gegenseitige Hilfe die stärksten Antworten auf eine solche Katastrophe sind.
Der Wupperbogen e.V. bedankt sich bei der Stadt Leichlingen für die würdevolle Gestaltung dieser Gedenkveranstaltung und dafür, dass mit dem Flutleuchtturm ein bleibendes Zeichen des Erinnerns geschaffen wurden.
Denn Erinnern bedeutet nicht, in der Vergangenheit stehen zu bleiben – Erinnern bedeutet, Verantwortung für die Zukunft zu übernehmen.
